Agenda21 in Diessen am Ammersee

  Arbeitskreise: Natur und Landschaft - Verkehr Mobilität Ortsbild - Energie Bauen Wohnen
  Holz als nachwachsender Rohstoff  Das Fahrrad ein umweltfreundliche Fahrzeuge  Sonnenenergie als umweltschonende Energie  Windenergie als umweltfreundliche Energie  Der Bus als umweltschonendes Fahrzeug


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 Sonnenstromproduktion
 vom Bürgerkraftwerk in
 Diessen Mehrzweckhalle


Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm für das 21 Jahrhundert

Ihr Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung. Nachhaltig bedeutet, dass wir heute so leben und handeln, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder eine
l(i)ebenswerte Welt vorfinden können.
1992 fand in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung statt. Delegierte aus 179 Ländern erarbeiteten ein 700seitiges Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert zur Lösung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme. In Kapitel 28 werden Politik und Verwaltung aufgefordert mit BürgerInnen, lokalen Organisationen und der Privatwirtschaft in einen Dialog zu treten um gemeinsam eine kommunale AGENDA 21 zu beschließen und so einen Konsens über zukünftige Strategien und Maßnahmen zu erzielen. Ein nachhaltiger Lebensstil braucht Visionen, Handeln braucht Wissen und Ziele und Projekte, die die Beteiligung tatkräftiger Menschen weltweit. Weltweit beginnt vor Ort! 
Gerade auf lokaler Ebene ist die Kompetenz jeder und jedes Einzelnen von Anfang an gefragt. Nutzen Sie die Chancen und Möglichkeiten die Zukunft Dießens in zwei Arbeitskreisen aktiv mitzugestalten.

 

Agenda21 Dießen, Arbeitskreis Energie, Bauen, Wohnen stellt Tätigkeit bis auf weiteres ein, als Konsequenz zur fehlenden Kooperation von Gemeinderat und Bürgermeister

Beim letzten Treffen des Arbeitskreises Energie, Bauen, Wohnen wurde von den Anwesenden Agenda21-Mitarbeitern die Konsequenz aus der unbefriedigenden Zusammenarbeit mit den gewählten Vertretern der Gemeinde Dießen gezogen.
Vor allem der fehlende Dialog mit der politischen Führung der Gemeinde Dießen, ist unter anderem der Grund, warum von den früher zahlreichen aktiven AK-Mitarbeitern immer weniger Lust verspürten, sich bei der Mitgestaltung dieses Ortes noch einzubringen und weiter gegen eine Gummiwand zu laufen.
Dem ehrenamtlichen Engagement dieser überwiegend berufserfahrenen und sachkompetenten Bürger wurde von großen Teilen der Mandatsträger häufig Missachtung und Ablehnung entgegengebracht. Anstatt bei neuen Themen schon frühzeitig die Bürgerschaft und Agenda21-Kreise zu informieren und zur Diskussion einzuladen, werden häufig unter Ausschluss der Öffentlichkeit schwerwiegende Zukunftsentscheidungen vorbestimmt, sodass die interessierten Personenkreise bei der Gestaltung der Gemeinde kaum noch mitwirken können, weil es keinen Sinn macht, bereits gefasste Beschlüsse anzufechten. Damit drückt die Gemeindeführung unmissverständlich aus, dass sie ihr Mandat als Verwaltungsauftrag über diese Gemeinde sehen und „sich von niemanden drein reden lassen wollen“.
Die Folge sind immer häufiger notwendige und teure Kehrtwendungen, wie z.B. jüngst erst wieder beim „Kaesslerhaus“. Nur – das Geld für diese Volten haben wir nicht mehr.

Anders als in Gemeinden mit funktionierender Bürgerbeteiligung, wo das Engagement von Agenda21-Gruppen sehr gerne genutzt wird um gemeinsam eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, ist diese demokratische Grundhaltung in Dießen vergeblich zu finden.
So konnte sich auch über 8 Jahre kaum ein Klima des Vertrauens oder der Zusammenarbeit entwickeln. So lange ist es nämlich her, dass in Dießen mit der Agenda21 – Arbeit begonnen wurde. Zunächst erfolgte mit viel Elan und Idealismus die Gründung von 4 Arbeitskreisen, um – wie wir Agenda21-Mitglieder damals blauäugig glaubten – die für alle leicht nachvollziehbare Aufgabenstellung möglichst effektiv anzugehen, denn wer könnte schon was dagegen haben, diesen schönen Ort und seine natürlichen Ressourcen nachhaltig zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten?
Schließlich gibt es da ja noch immer den Auftrag der Agenda21 an die Gemeinden (Kapitel 28), selbst initiativ zu werden! Aber der überwiegende Teil der hiesigen Kommunal-Mandatsträger hat das offensichtlich nie ernsthaft zur Kenntnis genommen und so ist die anfängliche Aufbruchstimmung zunächst schleichend und dann endgültig in Frustration umgeschlagen. Man muss heute ernüchtert feststellen, dass unsere Bürger bis jetzt weder für eine nachhaltige Entwicklung sensibilisiert noch mobilisiert werden konnten, weil es an der substantiellen Unterstützung seitens der gewählten Gemeindeführung mangelt. Damit muss man aus heutiger Sicht 8 wertvolle Jahre an Agenda21-Arbeit weitgehend in Frage stellen: war es vergeudete Zeit?

Dabei waren die Projekte der Agenda21 stets konkret und die möglichen bzw. eingetretenen Auswirkungen auch deutlich sichtbar wie z.B. das Bürgerkraftwerk, die Optimierung der Wertstoffentsorgung oder zuletzt die Initiative zur Markthalle und zur Energieversorgung mit Erdwärme.
Natürlich gab es auch immer wieder Themen, die im Gemeinderat kontrovers gesehen wurden wie z.B. die Entwicklung von Gewerbeflächen, des Standortes des Ammersee-Gymnasiums, Maßnahmen zur Verkehrsentwicklung oder auch die künftige Energieversorgung des Ortes. Leider kam trotz vieler Anläufe seitens der Agenda21 zu diesen Themen nie ein echter Dialog mit den Gemeindevertretern zustande, der zu besseren Ergebnissen hätte führen können.

Der Arbeitskreis Energie, Bauen, Wohnen hat daher beschlossen, solange seine Arbeit einzustellen, bis sich die Rahmenbedingungen in Dießen verbessert haben. Neben gravierenden ökologischen oder ökonomischen äußeren Einflüssen kann es auch ein positiv verändertes politisches Umfeld nach der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2008 sein.

Für die Agenda21 / Arbeitskreis Energie, Bauen, Wohnen

Gunnar Schweizer, Bernhard Reich, Dr. Hanno Wachernig,
Gisela Drexler, Axel Tilch, Erwin Sanktjohanser, Hansjoachim Sprinz
Lothar Reitmeier, Peter Ostermeier, Peter Schmidt, Herbert Schroder,
Gerhard Feustle


Agenda21 Dießen, Arbeitskreis Natur und Landschaft arbeitet weiter!

AKTUELL:
 GEOTHERMIE
 Segen oder Energiefalle?Am 1. Juni 2006 fand in der Gaststätte Maurerhansel ein gut besuchter Bürger -Informations- und Diskussionsabend der Agenda 21 Dießen über das geplante Geothermiekraftwerk in Dießen statt. Der grundlegende Einführungsvortrag von Herrn Ostermeier kann hier nachgelesen werden (Achtung PDF-File 4.6 MB).
Geothermie.

Hier folgen zwei interessante Vorträge von Herrn Feustle, Firma GF-SOL-AIR in Dießen, über die Möglichkeit Fernwärme aus einem Geothermiekraftwerk ohne Fernwärmenetz in die Häuser zu transportieren (Achtung Power Point File 923 KB). Fernwärme und (PDF File 148 KB) Geothermiefieber.
Dies ist besonders für Dießen interessant, da ja erst im letzten Jahr mit hohem Aufwand Gasleitungen verlegt wurden. Zusätzliche Fernwärmeleitungen sind wahrscheinlich in nächster Zeit nicht rentabel. Da viele potentielle Geothermie-wärmeabnehmer erst einmal vertraglich an die Gasnutzung gebunden sind.


"Wird Romenthal das Mekka der Geothermie?"
aus Ammerseekurier 2./3.06.06
"Sie wollen Erdwärme nutzen und ein Geothermie-Kraftwerk am nördlichen Ortsrand von Dießen bauen. Bei der Agenda-Informationsveranstaltung am Donnerstagabend im Maurerhansel räumten Dieter Wagenbrenner und Ingenieur Johannes Ruhland aber noch viel mehr ein. Zum ersten Mal hörte die Öffentlichkeit, dass die beiden Geschäftsführer der G-Term Energy & Water GmbH dem Freistaat Bayern das ehemalige Öko-Staatsgut Romenthal abkaufen wollen... Romenthal soll nach dem Willen der G-Term-Gesellschafter "das regenerative Energiezentrum Dießen" das "Mekka" der geothermischen Nutzung werden."
Am 9.Juni 06 fand eine von der Gemeinde organisierte Informationsfahrt nach Unterhaching
zur Besichtigung des dortigen Geothermie Projektes statt. Hier ein Erfahrungsbericht vom mitreisenden Agenda Mitglied Herrn Axel Tilch.
 

Am 19. Juni findet eine Gemeinderatssitzung statt, bei der das Thema Geothermie behandelt wird. Am 20. Juni wird von der Gemeinde ein Arbeitskreises Geothermie gegründet, an dem jeder interessierte Dießner Bürger mitmachen kann.

 

Ein fleißiger Dießner Mitbewohner hat sich für 2006 viel vorgenommen!

  

Wenn man beim Sportplatz in das Dießner Moos wandert, so findet man
bei der ersten kleinen Brücke linkerhand Richtung See diesen von Bibern angenagten Baum. Eine Biberburg
findet sich kurz davor.- Biber
 


aus aktuellem Anlass hatten wir bei einer unserer letzten Sitzungen des Arbeitskreis ENERGIE, BAUEN, WOHNEN den Schwerpunkt „Verkehrsanbindung Ammersee-Gymnasium“ gewählt.

 

Dazu haben wir folgenden Text entworfen, der an die beteiligten Stellen geschickt wurde.

Verkehrsanbindung Ammersee-Gymnasium           8. November 2005
Während für den ruhenden Verkehr in Dießen in den vergangenen Jahren reichlich öffentliche Gelder für den Bau von Parkplätzen geflossen sind, hat man auf Investitionen zur Beruhigung des ständig wachsenden fließenden Verkehrs seit Jahren vergeblich gewartet. Bereits vor fünf Jahren hat der damalige Agenda-Arbeitskreis „Verkehr“ bei der Gemeinde die Durchführung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung beantragt, da Verkehrslärm und -abgase sowohl die Lebensqualität der Bewohner als auch den Erholungswert von Besuchern erheblich belasten. Mit dem Bau des Ammerseegymnasiums sehen wir nunmehr eine einmalige Change, längst überfällige verkehrsbe­ruhigenden Maßnahmen, die auch im Hinblick auf die bereits diskutierte Ge­schwindigkeitsbegrenzung im Ortszentrum zielführend wären, durchzuführen. Doch weit gefehlt: Wie die aktuellen Planungen des Ingenieurbüros Förg und Giampa zur Einmündung von der Staatsstraße zum Gymnasium und die anschließende Diskussion im Bauausschuss zeigen, wird von den Planern wegen zu hoher Kosten eine seit Mitte der 80er Jahre bewährte Kreisverkehr-Lösung, abgelehnt. Es wird dagegen eine kostengünstige Variante bevorzugt, die vorhersehbar zu Unfallhäufungen führen wird. Sie wird auf Grund ihrer unzeitge­mäßen Straßen­führung auch Autofahrer, die gemeinhin keine Raser sind, wie bisher zum Schnellfahren verleiten, da der Übergang von Landstraße zur Ortsstraße nur schwer erkennbar ist. Nach Erkenntnissen der Bayerischen Staatsregierung liegen die meisten Unfallhäufungen im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen. Eine Unfallhäufung liegt dann vor, wenn sich auf einer Länge von 1 km mindestens drei Unfälle mit schwerem Personenschaden in einem 3-Jahres-Zeitraum ereignen. Deshalb wurde von der Staatsregierung das Programm „Sichere Kreuzung“ aufgestellt, das Maßnahmen zur Entschärfung auffälliger Kreuzungspunkte enthält. Eine Möglichkeit zur Beseitigung von Unfallhäufungen an Kreuzungen ist danach der Umbau zum Kreisverkehrsplatz. Kreisverkehre besitzen gegenüber Kreuzungen den Vorteil, dass sie weniger unfallträchtige Verkehrsabläufe (z.B. Kreuzen, Linkseinbiegen) aufweisen. Weiterhin sind die Unfallfolgen bei Fehlern der Verkehrsteil­nehmer in der Regel geringer als bei Vorfahrtsmissachtungen an Kreuzungen. Einen weiteren Vorteil stellt, insbesondere im Ortseingangsbereich, die geschwindigkeitsdämpfende Wirkung von Kreisver­kehren auf die anschließende Ortsdurchfahrt dar. Es ist uns sehr wohl bekannt, dass ein Kreisverkehr nicht immer und nicht an jeder Stelle die beste Lösung darstellt. Für die Situation in Dießen im Bereich des Gymnasiums erscheint uns - wie auch einigen Gemeinderäten - die Kreisverkehr-Lösung als eine überzeugende Maßnahme zur Verkehrssicherheit und zur Verkehrs-beruhigung. Dagegen können die aktuellen Planungen des Ingenieurbüros Förg und Giampa unsere Vorstellungen zur Verkehrssicherheit und -beruhigung bei Weitem nicht erfüllen. Die Straßenplaner und -bauer vernachlässigen aus Kostengründen offensichtlich immer öfter die Erfordernisse einer wachsenden Gemeinde mit ihren Problemen zur Lösung des Verkehrs. Deshalb sollte der Gemeinderat diese Planung nicht akzeptieren, sondern sie im Sinne des Pro­gramms „Sichere Kreuzung“ der bayerischen Staatsregierung zunächst fachlich überprüfen lassen. Auch wenn es „einen Haufen Geld“ kostet. Das sollte uns die Verkehrssicherheit und -beruhigung im Bereich des Gymnasiums wert sein. Lieber dafür beim Bau des nächsten Parkplatzes etwa sparen.

 

Am Samstag den 8.Oktober 2005 fand eine erfolgreiche Vortrags-reihe vom Bund Naturschutz und der Agenda 21 zum Thema Energiesparen in Dießen statt.
Hier finden Sie die Vorträge und weitere Informationen.

ENERGIEWENDE BEGINNT ZUHAUSE

»BEGRÜSSUNG«
Bürgermeister
Herbert Kirsch / Richard Ulrich, Bund Naturschutz
Peter Ostermeier
, Agenda 21

  »VOM ALTBAU ZUM NIEDRIGENERGIEHAUS«
Dr. Wolfgang Mauch, Forschungsstelle für Energiewirtschaft 

»ALTERNATIVEN ZU ÖL UND GAS«
Erwin Sanktjohannser, staatl. geprüfter Energieberater  

 »INDIVIDUELLE LÖSUNGEN ZUM PRIVATEN HOCHWASSERSCHUTZ«

Gerald Meier, Fachkundige Stelle für Wasserwirtschaft, Starnberg 

»UMWELTGERECHTER UMGANG MIT REGENWASSER«
Martina Stockbauer, Landesamt für Umweltschutz, München 

»VON DER ORANGERIE ZUM PASSIVEN SOLARHAUS«
Axel Tilch, Architekt, Dießen 

»EIN ENERGIEPASS FÜR IHR HAUS«
Andreas Jörg, Energiefachberater

»WIE DER STAAT BEIM ENERGIESPAREN HILFT«
Finanzierungsexperte der Sparkasse Landsberg-Dießen

 
URAN, ÖL UND GAS reichen noch 40 – 60 Jahre. Neu entdeckte Lagerstätten gleichen den steigenden Energiehunger der Welt nicht aus. Deshalb müssen wir diese Energieträger sparsam nutzen.

WASSER ist auch dort, wo es im Überfluss vorhanden zu sein scheint, eine knappe Ressource. In Deutschland verbraucht jeder von uns ca. 140 Liter pro Tag. Dieser gigantische Verbrauch an Trinkwasser bedeutet: der Grundwasserspiegel sinkt, Wasser wird immer teurer, seine Reinigung immer aufwendiger. Die Konsequenz: Wasser ist sehr kostbar und muss gespart werden.

DIE ENERGIEWENDE FÄNGT BEI UNS ZU HAUSE AN.

Wenn wir warten bis die letzten Reserven verbraucht sind, ist es zu spät. Dann sind durch die immense Ausbeute der Natur Klimaveränderungen die Folge, deren Anfänge wir bereits erleben.

LEITEN SIE IHRE PERSÖNLICHE ENERGIEWENDE EIN!

INFORMIEREN Sie sich über die Vorteile erneuerbarer Energien und den sinnvollen Umgang mit unserem kostbarsten Gut, dem Wasser.

ÜBERDENKEN Sie verschiedene Möglichkeiten, um Ihren Strom- und Wasserverbrauch im Haushalt zu reduzieren.

ÜBERPRÜFEN Sie Ihre Heizgewohnheiten. Lassen Sie sich BERATEN, wenn Sie ein neues Haus

planen oder das alte sanieren. Für Fragen zu diesen Themen und Informationen zu Alternativen stehen Ihnen die anwesenden Fachleute gerne zur Verfügung.


ZUR ERÖFFNUNG DER MARKTHALLE IN DIEßEN
Dießen, am 1.10.2005
Es ist eine große Freude, ab heute jeden Samstag direkt von unseren landwirtschaftlichen Erzeugern aus der Nachbarschaft, hier im Ort, einkaufen zu können.
In Dießen hatte sich mit Hilfe der Agenda21 Gruppe ein Verein zum Aufbau eines Wochenmarktes gegründet. Dieser Marktverein Dießen am Ammersee hat folgende Marktordnung beschlossen.
  Marktordnung und Vereinssatzung


Eröffnung der Markthalle am 1. Oktober 2005
 

Bürgersinn setzt sich durch – Malerwinkel gerettet!

Bürgerfest in St. Alban

am 14. Juli 2005 um 15:30 Uhr

Liebe Diessener, liebe Mitbürger,
Nach mehr als sechs Wochen anhaltender Proteste in Diessen gegen den Neubau eines 66 Meter langen Bootsstegs mit Bootshaus in Diessen / St. Alban hat das Kabinett der Bayerischen Staatsregierung die Planungen der Behörden korrigiert, und sich unsere Argumente zueigen gemacht. Ministerpräsident Stoiber hat in seiner Pressemitteilung vom Dienstag deutlich gemacht, dass die jetzt beschlossene kostengünstigere und landschaftsschonendere Lösung am Diessener Dampfersteg auch den grundsätzlichen Zielen der Bayerischen Staatsregierung, Steuermittel sparsam einzusetzen und Bürgersinn zu fördern, entspricht. Wir alle sind daher erleichtert, dass die übergeordnete Politik die Kraft und den Mut hatte, unsinnige Fehlentscheidungen der Fachebene zu korrigieren.

Die Interessengemeinschaft Malerwinkel lädt mit Blick auf diese Entscheidung für den nächsten Sonntag um 14:30 Uhr zu einer Andacht in unsere Kapelle am See ein und ab 15:30 Uhr zum Malerwinkel in St. Alban, um gemeinsam mit uns zu feiern.

Wir möchten auch einige Gedanken zur weiteren Gestaltung des Malerwinkels Ihnen vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Ein schönes Ziel wäre es, den geweckten Bürgersinn jetzt zu nutzen, um gemeinsam dieses schöne Stück Diessen wieder zu beleben. Und wenn Ihnen dass nicht Grund genug ist, am Nachmittag vorbeizuschauen, dann kommen Sie doch, weil wir uns auf Sie freuen und auf die Gelegenheit, im Kreise netter Mitbürger ein Stündchen bei Kaffee und Kuchen zu verbringen!

Bringen Sie Ihr Stück Sonntagskuchen und Ihre Kaffeetasse nebst Kaffee mit, und bleiben Sie weiter „in Schwung“ für St. Alban und die Gemeinschaft unter uns Bürgern! Für Sitzgelegenheit ist gesorgt. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im Strandbad St. Alban.

v.i.S.d.P.: Dr. Wolfgang Salzmann / Prielwiese 17 / 86911 Diessen
 

Hier ist die Vorgeschichte:

Stellungsnahme der Diessener Agenda21 Gruppe zum Stegbau in St.Alban hier nachzulesen: Schreiben an Frau Staatssekretärin Müller im Bayrischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

 Sonntag Protest-Spaziergang nach St. Alban!
am 03.04.2005 ab 15:30 Uhr
 

POLIZEIBOOT SOLL MIT HOHEM KOSTENAUFWAND EIGENEN STEG UND BOOTSHAUS ERHALTEN. DIESSENER BÜRGER FORDERN: 

KEINE UNSINNIGE VERSCHWENDUNG VON GELD UND LANDSCHAFT. 

MACHEN SIE IHREN SONNTAGSSPAZIERGANG ODER IHRE BOOTSPARTIE AB 15:30 UHR NACH ST. ALBAN UND INFORMIEREN SIE SICH ÜBER DAS VORHABEN! 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Sie vielleicht schon erfahren haben, soll an einem der wenigen unmittelbaren Seezugänge, dem so genannten Malerwinkel in St. Alban (da wo die Birkenallee ostwärts auf den See stößt) ab Montag ein größeres Bauvorhaben realisiert werden: das Seeufer soll aufgeschüttet werden, ein voraussichtlich insgesamt über 80 Meter langer Steg soll in den See hinausführen und an dessen Ende ein beachtlich großes Bootshaus mitten im See entstehen. 

Hintergrund ist, dass die Polizei für ihr zunächst beim Diessener Segelclub (DSC) untergebrachtes neues Boot (liegt derzeit am Dampfersteg) eine eigene Anlage haben möchte. Beim DSC mochte sie offenbar nicht bleiben, der Dampfersteg ist aus schwer begreiflichen Gründen auch nicht recht und die von unserem Gemeinderat wiederholt vorgeschlagene Lösung am Dampfersteg in Riederau wurde ohne Ortstermin mit der Gemeinde und nach mehr als einem Jahr „Prüfung“ lapidar für ungeeignet befunden. 

Angesichts der enormen Kosten eines eigenen Steges (mehr als € 300.000,-- Investition / Unterhaltskosten noch nicht einmal berücksichtigt), der damit verbundenen Landschaftsverschandelung im direkten Umfeld der St. Albaner Kapelle und den kostengünstigen Alternativen, haben bereits mehr als 500 Diessener einen offenen Brief an den zuständigen Staatsminister Dr. Kurt Faltlhauser mit ihrer Unterschrift unterstützt. 

Leider haben sich bislang weder die zuständigen Behörden noch die Politiker bereit gefunden, ernsthaft mit den Diessener Bürgern, dem Gemeinderat oder Bürgermeister Kirsch über die lange bekannten Alternativen zu sprechen. Es sollen vielmehr offenkundig kurzfristig vollendete Tatsachen geschaffen werden, um den Protest zu ersticken. 

Wir Diessener Bürger, unterstützt u.a. von unserem Bürgermeister, etlichen Gemeinderäten, Heimatverein, Bund Naturschutz   AGENDA 21, Bündnis 90/Die Grünen möchten Sie daher für den kommenden Sonntag ab 15:30 Uhr herzlich einladen, mit uns gemeinsam vor Ort den „Malerwinkel“ zu besuchen, und zwar sowohl von See- als auch Land aus! Kommen Sie zu Fuß oder mit Ihrem Boot und bringen Sie ein wenig Zeit, gute Laune und am besten sogar Kaffee und Kuchen mit, um der Staatsregierung zu zeigen,  dass wir den Schutz unseres Sees ernst nehmen! Wir werden auch entlang des geplanten Stegverlaufes mit Booten präsent sein, und Ihnen  Rede und Antwort stehen.

Mit Ihrem Kommen unterstützen Sie uns, für ein schönes Stück Diessen und gegen die Verschwendung unserer Steuergelder zu kämpfen!

v.i.S.d.P.: Dr. Wolfgang Salzmann / Prielwiese 17 / 86911 Diessen

Protestaktion am Sonntag in St. Alban mit großer Bürgerbeteiligung


Einladung

AGENDA 21 Dießen

AK ENERGIE, BAUEN UND WOHNEN zum nächsten Treffen des Arbeitskreises
Arbeitskreis ist vorläufig
eingestellt!

AK NATUR UND LANDSCHAFT zum nächsten Treffen des Arbeitskreises
Arbeitskreis arbeitet
weiter!


Ansprechpartner für die Arbeitskreise:

Energie Bauen Wohnen
Gunnar Schweizer
Herrenstr. 17
86911 Diessen a. Ammersee
Tel. 08807 350
Fax 08807 1064
info@schweizerzinn.de

Natur und Landschaft
Peter Schams 
Buzalle 51  86911 Dießen
Tel. 08807 5585
SchamsP@compuserve.de

 

 


 

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